Sonntag, 27. Januar 2013

Spülmaschine - Immer wieder undicht (Teil 1)

Ich habe kein Glück mit elektrischen Großgeräten. Diese Geräte halten bei mir einfach nicht lange, obwohl ich mir einbilde, sie nicht besonders schlecht zu behandeln. Besonders schlimm ist es aber mit der Spülmaschine.

Gut, die erste Spülmaschine war eine, die bei einem günstigen Küchenblock dabei war. Dass die nicht sonderlich lange gehalten hat, sehe ich ein. So richtig los ging es dann aber, als wir im Herbst 2006 etwa 3 Jahre nach dem Kauf der zweiten umgezogen sind.

Beim Abbauen der Maschine in der alten Küche hatten wir eine leichte Feuchtigkeit entdeckt. Da es nur recht wenig war hatten wir angenommen, dass es sich nur um Schwitzwasser handelt und dem ganzen keine weitere Beachtung geschenkt. Kurze Zeit nach dem Einbau in die neue Küche hatten wir allerdings eine Pfütze vor der Maschine. Zum Glück hatte der Fliesenleger die Fliesen mit leichtem Gefälle gelegt, so dass das auslaufende Wasser sich nicht hinten an der Wand sammelte, sondern vorne zutage trat. (Ob das Absicht war? Ich bezweifle es!)

Die Garantie war natürlich bereits abgelaufen. So haben wir also auf eigene Kosten einen Mechaniker kommen lassen, die Maschine war ja noch nicht besonders alt. Das Analyseergebnis des Mechanikers: Totalschaden.

Das Spülraumgehäuse hatte einen Riss. Eine Reparatur war unmöglich bzw. finanziell unsinnig. Die komplette Maschine hätte dafür zerlegt werden müssen. Dem Mechaniker durften wir dann für diese erfreulichen Neuigkeiten noch 58 Euro bezahlen, das hatte sich nicht wirklich gelohnt.

Vermutlich hatte sich der Riss durch den Transport beim Umzug noch vergrößert, weshalb nach dem Umzug wesentlich mehr Wasser als vorher ausgetreten war. Ich hatte dann noch kurz überlegt, ob man den Riss nicht mit Silikon oder so abdichten könnte, dies aber gleich wieder verworfen.

Viel später hatte ich noch den Gedanken, wir hätten auch versuchen können, beim Hersteller auf Kulanz was zu erreichen. Immerhin hatte der Mechaniker einen Herstellungsfehler vermutet. Den Gedanken hatten wir damals leider nicht und so blieb uns also nichts anderes als eine neue Maschine zu kaufen. Immerhin hatten wir damit dann ein paar Jahre Ruhe.

Lesen Sie in Teil 2, wie auch die dritte Spülmaschine undicht wird.

Samstag, 16. April 2011

Fortsetzung: CEC und HDMI-DVI-Kabel

Ich habe inzwischen diverse Sachen noch ausprobiert. Habe ein zweites HDMI-DVI-Kabel und einen HDMI-DVI-Adapter besorgt. Mit beiden funktioniert es genauso wenig. Dann habe ich den Adapter komplett durchgemessen, der Pin 13 scheint nirgends verschaltet zu sein. 

Trotz allen Zweifeln habe ich dann Mangels besserer Ideen bei einem meiner HDMI-DVI-Kabel den Pin 13 am HDMI-Stecker entfernt. War ein ziemliches gefummel, hat aber soweit geklappt. Damit ging es leider genauso wenig wie vorher.

Meine Vermutung ist, das der Onkyo während des HDMI-Handshake ein Signal auf dem Pin 13 erwartet, und wenn da keines kommt, wird CEC abgeschaltet. Vermutlich geht CEC (zumindest beim Onkyo) nur dann, wenn alle per HDMI angeschlossenen Geräte CEC können. Das ist bei mir eben nicht der Fall. Ich habe dann noch Onkyo angeschrieben, aber leider keine Antwort bekommen. Dann muss ich eben doch wohl ohne leben, mir fällt nichts mehr ein.

Mittwoch, 23. Februar 2011

Neue Heimkino-Anlage // CEC und HDMI-DVI-Kabel

Ich bin zwar technisch sehr interessiert und begeistert, aber kaufen tue ich technische Geräte meist erst dann, wenn die alten nicht mehr gehen. So kam es, dass ich kürzlich meine HiFi-/Heimkino-Anlage erneuern musste. Bei meinem guten alten Technics Receiver gingen schon seit Jahren die Surround-Boxen nicht mehr, als nun auch noch die vordere rechte Box nur noch sporadisch ging, war es soweit.

Ich habe den CD-Wechsler und den DVD-Player durch eine Sony PlayStation (PS3 Slim) ersetzt. Die kann natürlich problemlos CDs und DVDs abspielen und bietet darüber hinaus einige weitere Sachen, wie z.B. Blu-rays abspielen, CDs auf Festplatte speichern, Inhalte per DLNA von einem Server abspielen und natürlich Spiele spielen. Was ich aber besonders toll finde: über die Erweiterung PlayTV kann ich auf der PS3 per DVB-T Fernsehsignale empfangen und damit die PS3 als Festplattenrekorder nutzen. Funktioniert ziemlich komfortabel und gut.

Beim AV-Receiver habe ich mich für den Onkyo TX-SR508 entschieden. Der ist für mich völlig ausreichend. (Wüsste nicht wozu ich eine Videoverarbeitung bräuchte...) Beim kleineren Modell TX-SR308 haben mich als "harte Fakten" vor allem die schlechteren Lautsprecheranschlüsse (hatte da mit dem Technics schon Probleme) und die fehlende Einmessautomatik gestört.

Einer der (kleineren) Gründe, warum ich mich für den Onkyo entschieden habe, war die CEC-(Consumer Electronics Control)-Funktion (Onkyo-Name RIHD). Ich hatte vor einiger Zeit eine Logitech Harmony Fernbedienung gekauft, weil ich meine komplette Anlage mit einer Fernbedienung steuern wollte. Mit der PS3 ist das aber nicht so einfach möglich, weil sie keinen Infrarotempfänger hat. Eine Lösung wäre der Logitech Harmony Adapter für PS3, die andere eben CEC. Mit CEC kann man Steuerbefehle über ein HDMI-Kabel senden, d.h. ich könnte über die Fernbedienung einen Befehl an den AV-Receiver senden, der das ganze per CEC/HDMI an die PS3 weiterleitet. Soweit die Theorie.

Ich hatte mir die Bedienungsanleitung von verschiedenen AV-Receivern angesehen. Die meisten geben an, CEC zu können. In den Anleitungen von einigen war aber ersichtlich, dass sie nur per CEC gesteuert werden können (von einem Fernseher normalerweise), nicht aber selbst andere Geräte steuern können. Bei einigen war es nicht so klar ersichtlich. Anfragen bei den Herstellern ergaben keine, oder nur verwirrende Antworten. Bei Onkyo war dies relativ klar beschrieben, und daher ein weiterer Grund für mich, mich hierfür zu entscheiden.

Ich habe das ganze dann aufgebaut und - nachdem der Rest einigermaßen eingerichtet war - CEC aktiviert. Der Onkyo meldete immer nur "Not available". Ich habe dann alle Eingänge probiert, in der Anleitung klingt das so, als ob nur eine CEC kann - nichts. In einem Internetforum habe ich dann etwas interessantes entdeckt: Hier schreibt jemand, dass es bei ihm erst auch nicht ging; als er aber das HDMI-DVI-Kabel zur Verbindung mit dem Fernseher durch ein normales HDMI-Kabel ersetzt hatte, ging es. Vermutete Ursache: CEC ist ein Bus und wird durch alle Geräte geschleift; DVI unterstützt kein CEC, das HDMI-DVI-Kabel legt den CEC-Pin auf Masse und stört damit den Bus.

Ich habe das dann mal ausprobiert. Also die HDMI-DVI Verbindung zwischen Onkyo und TV getrennt - und tatsächlich CEC funktioniert! Der TX-SR508 findet die PlayStation und mit dem richtigen Code in der Fernbedienung (31612), kann ich die PS3 über die Infrarotfernbedienung des Onkyo problemlos steuern. Mein Problem ist nun nur, dass mein Fernseher als digitalen nur den DVI-Eingang hat. Ich brauche also eine Lösung, die auch mit HDMI-DVI-Kabel funktioniert. Evtl. könnte man den CEC-Pin isolieren oder abknipsen, allerdings hat mein Durchgangsprüfer nicht bestätigt, dass CEC auf Masse liegen würde. Ich bleibe dran...